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    <title>ich schreibe für sie termingerecht - satire (frei)</title>
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    <description>gebhard roese textet  für SIE</description>
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    <pubDate>Wed, 20 Jan 2010 11:53:19 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: ich schreibe für sie termingerecht - satire (frei) - gebhard roese textet  für SIE</title>
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    <title>Der Unwort-Unfug</title>
    <link>http://blog.wortwechsler.de/index.php?/archives/788-Der-Unwort-Unfug.html</link>
            <category>satire (frei)</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    Ob Bauernvorführung „Bauer sucht Frau“, Abkanzlungspopularität in DFDS oder die Unwortsuche der Jury um Professor Dieter Schlosser: Hauptsache, man ist in den Medien. Doch während die beiden erstgenannten Ereignisse als öffentlicher Klamauk hinreichend bekannt sind, wird das Unwort des Jahres zelebriert wie ein Heiligtum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesmal heißt das Unwort „&lt;strong&gt;Betriebsratsverseucht&lt;/strong&gt;“, und die ersten Reaktionen von Gewerkschaften zeigen, wie richtig man damit ins politische Schwarze getroffen hat. Nur, dass Betriebsratsmitglieder ihrem Unternehmen eigentlich näher stehen als den Gewerkschaften. Zudem ist dieses angebliche „Unwort“ eher ein ungehörtes Wort. Während es jetzt durchs Dorf getrieben wird wie eine Sau, war es vorher so gut wie unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragt sich, was eigentlich in den Köpfen der Jury um den Frankfurter Germanisten Horst Dieter Schlosser vorgeht – und es fragt sich zudem, was die Bemerkung sollte, dieser Ausdruck „brandmarke den Tiefpunkt im Umgang mit Arbeitnehmern“. Abgesehen davon, dass ich bezweifle, dass die Jury überhaupt Kontakt zu „ganz gewöhnlichen Arbeitnehmern“ hat, ist der Ausdruck eher schelmenhaft gemeint gewesen als bösartig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutschlandfunk-Kommentator &lt;a href=&quot;http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1109265/&quot;&gt;Burkhard Müller-Ullrich schrieb dazu&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„So lächerlich die Unwortklauberei von Schlosser und seinem Verein ist, so bedenklich ist die dahinter stehende Vorstellung von Sprache.“ &lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Genau das ist es: Man will eine reingewaschene, sozial korrekte Gutmenschensprache, verfügt nicht über den nötigen Humor, um sinnreich mit Sprache umzugehen und verdammt Ausdrücke, die zwar plakativ, aber recht exakt bezeichnen, was gemeint ist: Noch nicht lange ist es her, seit dieselbe Gruppe von Leuten das „Humankapital“ (2004) verdammt hat, das uns Deutsche am Leben erhält und die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolg der Deutschen darstellt. Der einzige Grund, warum das humane Kapital dieses Landes nicht Humankapital genannt werden darf, liegt in der Arroganz der Elfenbeintürme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was der Grund für die unselige Wortwahl 2009 war, ist nicht bekannt. Vielleicht wollte man mal wieder zeigen, wie böse doch der Kapitalismus ist. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 20 Jan 2010 12:48:46 +0100</pubDate>
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    <category>betriebsrat</category>
<category>betriebsratsverseucht</category>
<category>gewerkschaft</category>
<category>satire (frei)</category>
<category>unwort</category>

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    <title>Junge Union fordert Dienstverpflichtung aller jungen Männer</title>
    <link>http://blog.wortwechsler.de/index.php?/archives/761-Junge-Union-fordert-Dienstverpflichtung-aller-jungen-Maenner.html</link>
            <category>satire (frei)</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Die Jugendorganisation der deutschen Christdemokratie, die Junge Union (JU) hat etwas vorgeschlagen, was die Herzen der Satiriker mal wieder so richtig hochschlagen lässt: Der Häuptling dieser Organisation in Bayern, ein gewisser Stefan Müller, der sogar inzwischen MdB ist, forderte &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/politik/deutschland/article5298269/Junge-Union-fordert-Dienstpflicht-fuer-alle-Maenner.html&quot;&gt;laut Zeitungsberichten &lt;/a&gt;„eine Dienstpflicht für alle jungen Männer ohne Ausnahme“ einzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derselbe Herr Müller hatte schon einmal eine gloriose Idee ähnlicher Art:&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_M%C3%BCller_%28CSU%29&quot;&gt; Laut Wikipedia&lt;/a&gt; soll er der BILD-Zeitung einst folgende gesagt haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Alle arbeitsfähigen Langzeitarbeitslosen müssen sich dann jeden Morgen bei einer Behörde zum ‚Gemeinschaftsdienst‘ melden und werden dort zu regelmäßiger, gemeinnütziger Arbeit eingeteilt – acht Stunden pro Tag, von Montag bis Freitag. Wer sich verweigert und nicht erscheint, muss mit empfindlichen finanziellen Einbußen rechnen.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, sehen Sie mal – inzwischen hat er nicht mehr die Langzeitarbeitslosen im Sinn, sondern alle jungen Männer – und da nun sowieso eine Grundgesetzänderung fällig wäre, könnet man doch mal wieder auf die Forderung von Franz-Joseph Jung zurückkommen, der laut einem Pressebericht schon im Jahr 2005 „eine Dienstpflicht für alle Männer und Frauen“ vorschlug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat nun aber ein anderer JU-Mann bedenken, nämlich der Bundes-JU-Boss Philipp Mißfelder, der mal gleich die Mädchen ausgenommen hat und schnell äußerte, dass Frauen in diesen Konzept nicht eingebunden werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, da frage ich mich natürlich: Wenn die Jung-Unionisten mal so ratzfatz über die jungen Männer verfügen wollen und sie zum gesellschaftlichen Zwangsdienst verpflichten wollen, warum denn eigentlich nicht auch die Mädchen? Die würden doch sonst mal so hoppladihopp beruflich an den Jungs vorbeiziehen, die dann auf den Straßen Laub fegen müssten? Da könnte man doch beinahe daran denken – ein pflichtmäßiges soziales Jahr für alle Deutschen, also auch deutsche Mädchen einzuführen, nicht wahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Sie sich jetzt an das &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Pflichtjahr&quot;&gt;Pflichtjahr&lt;/a&gt; erinnert fühlen, denn geht es Ihnen wie mir. Aber nicht erst bei den Mädchen – auch schon bei den Jungs. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 23 Nov 2009 10:29:07 +0100</pubDate>
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<category>satire (frei)</category>

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    <title>Österreichs Sommerloch – der Mohr</title>
    <link>http://blog.wortwechsler.de/index.php?/archives/660-OEsterreichs-Sommerloch-der-Mohr.html</link>
            <category>satire (frei)</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Johann Fürchtegott Gramse)</author>
    <content:encoded>
    Othello darf es noch geben – der ist schließlich von Shakespeare und bleibt auch der „Mohr von Venedig“. Und auch die Oper von diesem Herrn Grün (ja, den Herrn Verdi meinen ich) darf weiterhin „Otello – der Mohr von Venedig&quot; heißen, auch wenn das sozial völlig inkorrekt ist.  Nur die „&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Mohr_im_Hemd&quot;&gt;Mohrchen im Hemde&lt;/a&gt;“, die dürfen &lt;a href=&quot;http://sehpferd.twoday.net/stories/5850794/&quot;&gt;weder Mohrchen noch Mohren&lt;/a&gt; heißen, genau so wie kein gescheiter Konditor seine Mohrenköpfe mehr Mohrenköpfe nennen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schuld an der epidemieartigen Verbreitung des &lt;a href=&quot;http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabId=4719&amp;alias=wzo&amp;cob=428082&quot;&gt;Mohren-Blödsinns&lt;/a&gt; waren in Österreich die Medien in enger Kooperation mit den Gutmenschen – die wussten einfach, das österreichische Eiscreme rassistisch ist, wenn sie das Wort „Mohr“ verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann nicht mal jemand die Gutmenschen mit etwas Sinnvollen beschäftigen? Zum Beispiel Zigarettenstummel aufsammeln oder gebrauchte Kondome? Das wäre doch auch ein Thema für das Sommerloch. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 29 Jul 2009 21:00:17 +0200</pubDate>
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    <category>presse</category>
<category>satire (frei)</category>

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    <title>Freunde, Mitmenschen, Bürger – die Schicksalsfrage ist gestellt</title>
    <link>http://blog.wortwechsler.de/index.php?/archives/530-Freunde,-Mitmenschen,-Buerger-die-Schicksalsfrage-ist-gestellt.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Höret, Ihr Bürger, dass die Schicksalfrage des deutschen Volkes gestellt ist. Vernehmt, ihr Bürger, dass sie von großer Bedeutung für unser Volk über viele Generationen ist. Denn diese Frage, ihr Bürger, wird entscheiden über den Fortbestand des Volkes, zu dem ihr gehöret.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um etwas, dass ihr euch schon immer fragtet – ihr fragtet es von Kindheit an über das ganze menschliche Leben, und ihr werdet es euch fragen, bis ihr einst auf dem Sterbebett liegt und euren Kindern und Kindeskindern die Frage mit auf den Weg gebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist die Frage des Lebens, die einzige Frage, bei der ihr nicht zu den probaten Mitteln der Lüge und der Verstellung greifen könnt, die euch sonst so leicht von den Lippen gehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen frage ich euch heute: Wollt ihr etwas einen aus Griechenland über Europa nach Amerika gegangenen und dort kommerziell entehrten, unheiligen und in eklige Tierpelze gehüllten Mann verehren, der sich euch unrasiert aufdrängt? Wollt ihr wirklich seine perversen Neigungen tolerieren, die sich im Gebrauch von aktiver Flagellation ausdrückt?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wollt ihr vielmehr das Reine, das edle, das unverdorbene, das kindliche Gemüt, das uns als Lichtergestalt entgegentritt und die Irdischen mit der Erlösung beschenkt? Wollt ihr das engelhafte Antlitz der wahrhaftigen Reinheit? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann entscheidet euch jetzt – Weihnachtsmann oder Christkind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn das &lt;a href=&quot;http://www.viennacityflats.at/christkind/Blogparade-Weihnachtsmann-oder-Christkind.html&quot;  title=&quot;weihnachtsmann oder christkind&quot;&gt;veranstaltende Blog nicht gestorben ist&lt;/a&gt;, das verteilt es noch heute Aufpepperle mit dem Schriftzug „ich glaube ans Christkind“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, der nächste Blogzirkus aka Blogkarneval aka Blogparade heißt nicht: „Gemeinsam verblöden oder lieber alleine“ – noch nicht. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 12 Dec 2008 20:23:41 +0100</pubDate>
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<category>weihnachtsmann</category>

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    <title>Socken-Mathematik und Socken-Psychologie</title>
    <link>http://blog.wortwechsler.de/index.php?/archives/382-Socken-Mathematik-und-Socken-Psychologie.html</link>
            <category>satire (frei)</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Ich selbst bin nun wahrlich kein Mathematiker, aber dies erscheint mir logisch: Es ist wahrscheinlicher, dass eine Socke von zweien verschwindet, als dass eine Socke von einer verschwindet. Da die Menschen mich kennen, schenken sie schon lange keine Socken mehr, den mehr als fünf Mal wird das Sockenpaar nie getragen. Dann – ich vermelde es mit meinem schönsten Zähneknirschen - ist die zweite Socke weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal in meinem Leben hat eine kluge Frau versucht, das Problem zu lösen, indem sie mir ein Trio Socken geschenkt hat – da es aber Socken nun mal nicht im Trio (oder sagt man als Triole?) gibt, machte sie den Fehler, mir anschließend einen weiteren Dreier Socken auszuhändigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ahnen, was passierte? Das in meiner Wohnung befindliche sockenfressende Ungeheuer fraß genau eine Socke, sodass ich jahrelang fünf Socken von einer Sorte besaß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Psychotherapeut, den ich einmal beiläufig auf das Sockenproblem ansprach, sagte mir, ich sei übertrieben harmoniebedürftig: Warum ich bitte schön, denn immer zwei Socken wolle – ob ich mir einmal überlegt habe, dass es völlig neurotisch wäre, immer in Pärchen zu denken. &lt;br /&gt;
Was soll ich dem als blutiges Laienwürstchen denn entgegensetzen? Ja, ich bin harmoniebedürftig, und ja, ich will immer alles im Doppelpack. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Problem aber hat er nicht gelöst: Ich habe gerade das letzte Paar Socken an den Füßen, das ich noch besitze – und einen Karton mit etwa 17 Einzelsocken. Ach Sie meinen, ich sollte doch mal eine Paarung dieser Socken versuchen? Sie sind gut – erstens habe ich meinem Therapeuten versprochen, mein Harmoniebedürfnis zu kontrollieren, zweitens gehe ich morgen sowieso Socken kaufen – und drittens – was bitte, hätte ich ohne diese 17 Einzelsocken eigentlich heute für Sie schreiben sollen? &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 07 Jun 2008 08:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>Curry im Hintern oder „Denken schadet nur“</title>
    <link>http://blog.wortwechsler.de/index.php?/archives/369-Curry-im-Hintern-oder-Denken-schadet-nur.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Also liebe Möchtegern-Models da draußen: Man bläst Juroren keinen Curry in den Hintern, sondern führt sorgfältig geschälte Ingwer-Knollen ein – aber da könntet ihr ja noch was lernen, nicht wahr?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch halt – nachdenken über fremde Hintern soll ja nur schaden: Eine gewisse Wanda &lt;a href=&quot;http://www.stern.de/lifestyle/leute/:Germany&#039;s-Topmodel-Ich-Curry-Hintern/622087.html?vs=1&quot;  title=&quot;sex and currywurst&quot;&gt;wurde wieder nach Hause geschickt&lt;/a&gt; – „sie denke zu viel nach“, sagte die Jury über sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist mir schon klar: Germany’s Next Topmodel sollte vielleicht nichts denken – dann hätte sie sicher auch noch  gute Chancen, einmal Fernsehproduzentin zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächste Privatsender-Serie wollte ich hier gerade noch etwas vorschlagen: „Sex and the Currywurst“. Warum eigentlich kauft keiner meine Ideen?&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 30 May 2008 20:04:03 +0200</pubDate>
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    <title>Sex and the Schweinestall</title>
    <link>http://blog.wortwechsler.de/index.php?/archives/364-Sex-and-the-Schweinestall.html</link>
            <category>satire (frei)</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    Also – ich weiß ja nicht, nun lesen ich schon ein paar Tage lang nichts als „Sex and the City“ – so, als ob es vorher nie Sex gegeben hätte und es hinterher keinen mehr geben wird. Gibt es denn keine anderen Themen?„Sex and the Straßenbahn“ – das Manuskript liegt bei mir seit Jahren – niemand will es verfilmen und sogar “Sex, Mäuse  and the Souterrain“ wollte niemand – und als ich gar mit „Sex and the Bauernsohn“ kam - da haben mich die Leute doch tatsächlich gefragt, ob ich noch alle Tassen im Schrank hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit komme ich also demnächst endlich zum Erfolg?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also. Ich hätte da noch: „Sex and the Washroom“, „Sex and the Spargeltopf“ und als besonderen Knüller: „Sex and the Schweinestall” – mit Original-Abfütterung von Kartoffelschalen an Säue und Eber und der Vorführung von Binnenebern und Borchen. Neulich – ja neulich –da fragte doch tatsächlich ein Verleger an, ob ich noch irgendwo Manuskripte herumliegen hätte – er hätte da eine Endlagestätte gefunden. Ähm – aber „Sex and the Schweinestall“ wollte er auch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemach, gemach – ich schreibe doch schon wieder: „Madame Cochon und die geheimen Freuden des Fleisches“. Na, wenn das nun keine gute Drehbuchvorlage gibt …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Fragen zu en Begriffen - bitte wenden sie sich vertrauensvoll an die &lt;a href=&quot;http://www.fleischwirtschaft.de/service/fachbegriffe/pages/&quot;  title=&quot;fleischwirtschaft&quot;&gt;Fleischwirtschaft&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 28 May 2008 15:46:26 +0200</pubDate>
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    <title>Schriftsteller oder Hure?</title>
    <link>http://blog.wortwechsler.de/index.php?/archives/268-Schriftsteller-oder-Hure.html</link>
            <category>satire (frei)</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    Gehören bezahlte Beiträge in ein Blog? Oh, oh, mir schwant Schreckliches. Jetzt sollen wir Schriftsteller uns also outen – als schreibende Huren, sozusagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragen hören sich in der Tat an, also ob wir bloggende Schriftsteller und vom horizontalen Gewerbe nicht viel unterscheiden würden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Gehören bezahlte Beiträge in einen Blog?&lt;br /&gt;
2.	Wie viel Geld bekommst du pro geschriebene Rezension?&lt;br /&gt;
3.	Was hältst du von dem neu eingeführten flexiblen Preissystem Trigamis?&lt;br /&gt;
4.	Wie viel Mühe gibst du dir bei Rezensionen?&lt;br /&gt;
5.	Auf was achtest du bei deinen Bewerbungen auf Rezensionen?&lt;br /&gt;
6.	Wurden deine Bewerbungen schon öfters abgelehnt, weil dein Preis für eine Rezension zu hoch war?&lt;br /&gt;
7.	Sind bezahlte Blogbeiträge die Haupteinnahmequelle deiner Seite?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So &lt;a href=&quot;http://www.sebamueller.net/2008/01/blogparade-eure-erfahrungen-mit-trigami-bzw-bezahlen-beitraegen/&quot; &gt;versucht also ein Blogger, intime Details aus uns Schriftstellern herauszuquetschen&lt;/a&gt;. Ob er auch solche Fragen an Callgirls, Senderinnen und „erotische Heilerinnen“ stellen würde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Gehört bezahlter Geschlechtsverkehr deinem Geschäft?&lt;br /&gt;
-	Wie viel Geld bekommst du für eine Standard-Nummer?&lt;br /&gt;
-	Was hältst du von flexiblen Preissystemen statt Festpreisen?&lt;br /&gt;
-	Wie viel Mühe gibst du dir beim Befriedigen?&lt;br /&gt;
-	Aus was achtest du, wenn du dich einem Kunden anbietest? &lt;br /&gt;
-	Bist du schon mal abgelehnt worden, weil dein Preis zu hoch war?&lt;br /&gt;
-	Ist Prostitution deine Haupteinnahmequelle?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen sie, liebe Leserinnen und Leser – solche Fragen an Huren würden sie wahrscheinlich in einem seriösen Blog zurückweisen, nicht wahr? Aber offenbar ist es sittlich vertretbar, solche Fragen an Schriftsteller zu richten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darf ich Ihnen einen Rat gaben? Bieten Sie sich stets an. Seien Sie offen darüber, was sie tun, aber nicht, wie Sie es tun. Behalten Sie immer ihren Humor, und seien sie freundlich zu all Ihren Kunden. Reden Sie niemals darüber, für wen sie „es“ tun – die Konkurrenz schläft nicht. Und sagen sie niemandem, dass sie es schon einmal für fünf Euro gemacht haben – der nächste Kunde könnte es für vier Euro wollen.  &lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Sun, 13 Jan 2008 11:40:11 +0100</pubDate>
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    <title>Die &quot;Highlights&quot; von Web 2.0</title>
    <link>http://blog.wortwechsler.de/index.php?/archives/177-Die-Highlights-von-Web-2.0.html</link>
            <category>satire (frei)</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    Oh, wie schön ist Web 2.0 - via &lt;a href=&quot;http://lemontonic.com/092413832/entry/personal/&quot; &gt;lemontonic &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:37 --&gt;&lt;img width=&#039;400&#039; height=&#039;406&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.wortwechsler.de/uploads/nicht_die_callas.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; 
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    <pubDate>Sat, 17 Nov 2007 19:40:58 +0100</pubDate>
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    <category>satire</category>
<category>satire (frei)</category>

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    <title>Warum gucken alle Frauen eigentlich Pornos?</title>
    <link>http://blog.wortwechsler.de/index.php?/archives/86-Warum-gucken-alle-Frauen-eigentlich-Pornos.html</link>
            <category>satire (frei)</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Johann Fürchtegott Gramse)</author>
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    (gramse - 05.10.2007 -  Satire, freier content) &lt;strong&gt;Frage&lt;/strong&gt;: &lt;em&gt;Hallo, Johnny (so darf ich dich doch nennen?) also mein Name ist Karli Kaninchen und ich möchte einmal wissen, ob es stimmt, dass alle Frauen Pornos gucken und sich dabei (hihi) vergnügen. Ich glaube. meine Freundin guckt immer so Sachen. Also – äh – ich weiß nicht so recht, wenn die sich da die perfekten Schw… ich meine Bodys reinziehen – ey, das ist doch nicht gut, wenn die das heiß macht, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein verunsicherter Karli &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gramse antwortet&lt;/strong&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Für uns Männer ist so was ja schwer zu verstehen, Karli, aber bei den Frauen geht alles im Kopfkino ab – deswegen sehen die keine Pornos, sondern denken sich welche aus. Die schreiben sie dann auf und produzieren sie, damit sie andere Frauen sehen, die nicht lesen können und deswegen nur von Bildern sexuell stimuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Machwerke sind natürlich nur für die schnelle körperliche Entspannung gedacht, weil Gefühle in solchen Filmen keine Rolle spielen. Aber trotzdem sind die Männer in den Filmen immer schön, stark, rasiert und potent – und da fühlen sich viele andere Männer dann unsicher und verletzt, so wie du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten ist es, Karli, wenn du mal mit deiner Partnerin darüber redest, weißt du, den meisten Frauen ist nämlich nicht klar, dass ihr Verhalten ihre Partner an sich selbst zweifeln lässt. Weißt du – und noch was – die meisten Männer kriegen nicht immer einen hoch – das ist in Pornofilmen natürlich ganz anders. Na ja, vielleicht guckt diene Freundin deswegen so oft Pornos?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dein Märchenonkel Johann Fürchtegott Gramse&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Der &lt;a href=&quot;http://www.egoload.de/egoblog_files/Schauen-alle-Maenner-Pornos-im-Internet.html#unique-entry-id-92&quot; &gt;dadurch &lt;/a&gt;zur Satire angeregt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://wortwechsler.de/gramse.htm&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:10 --&gt;&lt;img width=&#039;425&#039; height=&#039;52&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.wortwechsler.de/uploads/fraggramse.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 05 Oct 2007 13:32:15 +0200</pubDate>
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    <category>psychologie</category>
<category>satire</category>
<category>satire (frei)</category>
<category>schreiben</category>

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    <title>Sagen Sie doch einfach: Ich bin altkonservativ</title>
    <link>http://blog.wortwechsler.de/index.php?/archives/53-Sagen-Sie-doch-einfach-Ich-bin-altkonservativ.html</link>
            <category>satire (frei)</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    (sehpferd, 21.09.2007) Selbstverständlich sind Sie kein Altnazi, und ein Neonazi sind sie auch nicht. Sie sind einfach nur konservativ. Sie finden, dass die kulturelle Entwicklung Deutschlands in den 1930er Jahren gar nicht so schlecht war. Sie hatten sich erhofft, dass diese Entwicklung in den 1950er Jahren weitergehen würde – mit etwas Gedankenfreiheit für die Eliten, versteht sich. Sie denken, dass es eine gewisse Kontinuität von der Bürgerlichkeit der Jahrhundertwende 1899/1900 über die 30er Jahre und die 50er Jahre bis in das neue Jahrtausend geben müsse. Ihre feste Überzeugung ist, dass die Freiheiten der 1920er Jahre, die 1968er Revolution und die 1970er Frauenemanzipation nicht in dieses Konzept passen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind der Überzeugung, dass dieses deutsche Wesen, diese deutsche Kultur und überhaupt alles, was Deutsch ist, besser als alles andere ist. Sie berufen sich gerne auf „unsere“ Kultur, auf „unser“ Abendland oder auch auf die christlich-bürgerliche Wertewelt. Sie wünschen sich eine deutsche, christliche Leitkultur und grenzen sich damit von der germanisch-keltischen Kultur ab. Sie sind ja kein Nazi. Sie hassen Amerikanismen in der Sprache und in der Kultur und sehen eine Gefahr in der Ausweitung der EU nach Osten, durch die unsere Kultur schaden nehmen würde. Sie betonen, dass die 1968er einen negativen Einfluss auf die gute Kultur der 50er Jahre hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie betonen, dass sie nichts gegen Juden haben, ja, sie reden gelegentlich von einer christlich-jüdischen Kultur. Sie meinen, dass wir diese Kultur von den Einflüssen der alten Kulturen, also altorientalischen, griechischen, römischen, indogermanischen, germanischen und keltischen schützen müssen – und vor den neuen Kulturen aus Japan, Indien und China sowieso. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach – sagen Sie doch einfach, dass sie rechtskonservativ sind. Sie brauchen dann gar nicht mehr zu erwähnen, dass es „gewisse Dinge“ gab, die in den 30er Jahren schon in Ordnung waren, denn rechtskonservativ beinhaltet diese Meinung bereits. Sagen sie es doch einfach. Andere taten es schon – sie brauchen ihnen nur zu folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden, da bin ich sicher, Beistand haben – von beiden Kirchen, von der FAZ, der Springer-Presse und noch ganz anderen Gazetten, an die sie noch gar nicht gedacht haben. Versuchen Sie es einfach. Sie werden im Endeffekt lediglich bei einigen Querdenkern anstoßen, die in der heutigen Medienwelt sowieso keine Stimme haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlan: Sagen sie es. Bestehen Sie darauf, dass die bürgerlichen Traditionen und Wertvorstellungen des 19. Jahrhunderts durchaus ihren Wert behalten haben und dass sich dies im Laufe der deutschen Geschichte immer wieder bestätigt wurde, dass aber letztlich die 1968er dann den Werteverfall bewirkt haben. Dann sagen Sie ungefähr das, was Frau Herman sagt – nur ohne das anrüchige müffeln der braunen Vergangenheit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 21 Sep 2007 07:00:00 +0200</pubDate>
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